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– D – Wirbelsäulenvermessung und aktive propriorezeptive
Spezialeinlagen
Die
Statik ist die Grundlage der Orthopädie und unser Ansatz zur
erfolgreichen Therapie. Rückenschmerzen und die damit verbundenen
Bewegungseinschränkungen kennt jeder, die Schmerzursachen sind
vielfältig. Neben strukturellen Veränderungen, wie zum Beispiel
Band-
scheibenvorfällen oder Einengungen des Wirbelkanals, sind häufig
funktionelle Störungen der Wirbelsäule Ursache der Beschwerden.
Leider bleiben diese häufig unerkannt, da die bisherigen technischen
Möglichkeiten dazu fehlten. Durch kinesiologische Tests und eine
optische dreidimensionale Vermessung der Wirbelsäule, der Beckenstatik
und der Beinlänge mittels einer Rasterstereographie ohne Strahlen-
belastung ist es erstmals möglich dies auch zu objektivieren und
somit den Heilungserfolg auch zu kontrollieren und zu dokumentieren.
Diese
Untersuchung ist für alle orthopädischen Patienten geeignet.
Es
werden dabei Zusammenhänge der Körperstatik ermittelt, die über
die
üblichen Röntgen- und Kernspintomographiebefunde hinausgehen.
Darüber
hinaus kann die Anzahl der durchgeführten Röntgenbilder und
damit die
Strahlenbelastung des Einzelnen deutlich verringert werden. Neben der
3-D-Wirbelsäulenvermessung wird eine ganzheitliche Untersuchung des
Sehens – des Geichgewichts – der Kiefergelenke, welche häufig
auch eine
Ursache für Wirbelsäulenbeschwerden darstellen, durchgeführt.
Besonders
aber von den Füßen als Basis geht eine große Bedeutung
für das muskuläre
Gleichgewicht und die Muskelkette vom Fuß bis Kopf in der gesamten
Haltemuskulatur des Körpers aus.

Aktive propriorezeptive Spezialeinlagen
Um die geschwächten Fußzonen alle zu finden wird eine kinesiologische
Muskelfunktionsdiagnostik an genau definierten Punkten der Fußsohle
durchgeführt. Durch prall-elastische Füllungen der Einlagen
wird eine
sanfte Aktivierung der körpereigenen Muskelkette ausgelöst,
was zu einer
Veränderung und Besserstellung der Beinachsen, des Beckens und der
Wirbelsäule führt. Der Körper wird dabei insgesamt wieder
ins Lot gebracht.
Bei rechtzeitiger vorsorglicher Anwendung der Einlagen können somit
langjährige Fehlbelastungen der Wirbelsäule, die letztlich in
einen
Bandscheibenvorfall enden, kompensiert werden und weitere Folge-
schäden können verhindert werden.
Nachfolgende
Gegenüberstellung zeigt Ihnen die Vorteile unserer
Schuheinlage:

Bei
folgenden Erkrankungen der Wirbelsäule
ist eine 3-D-Vermessung sinnvoll:
- Wirbelsäulenverkrümmung
- Skoliose
– mit strahlungsfreien Kontrollen
-
Muskuläre Dysbalance
-
Seitendifferenz
-
Chronische Rückenbeschwerden
-
Immer wiederkehrende Blockierungen
-
Beinlängendifferenz: Zur Überwachung physikalischer Therapiemaßnahmen
- Bei
einseitiger körperlicher oder sportlicher Belastung
- Zur
Anpassung oder Überprüfung spezieller aktiver Einlagen
3-D-Vermessungsstation

Bei folgenden Krankheiten können die aktivierenden
Einlagen eingesetzt werden:
- Platt-
und Hohlfuß
-
Fersensporn
-
X und O Beine
-
Instabilität der Kniegelenke
-
Asymmetrie der Hüfte und der Schulter
-
Hyperlordose
-
Rund – bzw. Hohlkreuz
- Fehlstatik
der Wirbelsäule mit Seitenabweichung und Rotationen
-
Skoliosen
-
Kiefergelenksfehlstellungen und Dysfunktionen (Cranio mandibuläre
Dysfunktion)
-
Schlechter Venen- und Lymphrückfluss
Wirkung der Propriorezeption:

Arthrose/Knorpelschutztherapie
Die
Arthrose ist in vielen Fällen eine normale altersbedingte Abnutzungserscheinung.
Arthrose muss jedoch kein Schicksal sein. Seit einiger Zeit gibt es alternative
Behandlungsmethoden, die zu einem entscheidenden Durchbruch führten.
1.
Hyaluronsäure
Hierbei
wird die geschädigte Gelenkflüssigkeit durch die Injektion einer
körperähnlichen Substanz, der sog. Hyaluronsäure ergänzt.
Die injizierte
Hyaluronsäure verbessert die Gleitfähigkeit in den Gelenken
und schützt die
Knochen und Knorpel bei Belastung und Sie als Patient vor Schmerzen.
Dies ist heute auch mit nur einer einzigen Injektion
möglich!
2.
Orthokin
Dies
ist eine genial-einfache Methode zur Vermehrung und Gewinnung des
körpereigenen Hemmstoffes, der bei einer Arthrose nicht mehr ausreichend
vom Körper gebildet wird. Nach einer Blutentnahme werden patienten-
eigene Zellen in der Spritze angeregt größere Mengen des Arthrose-
hemmstoffes zu bilden. Die Gewinnung des patienteneigenen Hemmstoffes
erfolgt in einem Speziallabor unter strenger Qualitätskontrolle,
so dass als
Endprodukt eine Proteinlösung zu Verfügung steht, in der sich
ein
vielfaches an patienteneigenen Hemmstoffprotein befindet.
Die Proteinlösung wird in Ampullen abgefüllt, eingefroren und
in einer
Kältebox zu uns in die Praxis zurück transportiert. Damit steht
Ihnen das
ganz persönliche Medikament mit dem Namen Orthokin zur Verfügung,
das
per Spritze direkt in das erkrankte Gelenk injiziert wird. Somit werden
die zerstörerischen Angreifer gezielt abgewehrt und die guten Hemmstoff-
proteine besetzen ganz bestimmte Angriffszellen an den Knorpelzellen.
Die
Blutentnahme findet in der Praxis statt. Danach wird das Blut in einem
Inkubator bei Körpertemperatur per Kurier nach Düsseldorf zum Labor
gebracht. Etwa zehn Tage später erhält die Praxis mindestens sechs
Ampullen des tiefgefrorenen Wirkstoffkonzentrats und diese werden dann
ein bis zwei Mal wöchentlich in das Gelenk injiziert.
Sollten Sie Fragen zu dieser speziellen Arthrosetherapie haben,
wenden Sie sich vertrauensvoll direkt an unser Praxisteam.
Proliferationstherapie:
Die
Proliferationstherapie (Prolotherapie) wird seit fast 50 Jahren mit
Erfolg von Gelenkspezialisten in den USA angewandt. Die Gelenkstrukturen,
deren Abnutzung für Gelenkschmerzen verantwortlich sind, werden durch
diese Therapie stabilisiert und gefestigt. Häufige Anwendungsgebiete sind
wiederkehrende Blockierungen der Kreuz-Darmbeingelenke sowie
Gelenkinstabilitäten.
Durch
dieses Injektionsverfahren wird mit einen medikamentösen Reiz die
Neubildung von kollagenem Gewebe gefördert und stabilisiert so die oben
genannten Gelenke. Es sind in der Regel sechs bis zehn Spritzen im
Abstand von etwa einer Woche notwendig.
Die
entscheidende Besserung der Beschwerden wird häufig bereits nach
der 2. oder 3. Injektion angegeben. Bei etwa 25 - 30 % jedoch stellt sich
die endgültige Besserung erst im Verlauf der Behandlung folgenden
vier
bis sechs Wochen ein.
Vibrationstraining:
Eine
kräftigere Rückenmuskulatur und eine bessere Durchblutung mit
NEMES!
Ein
völlig neues Konzept, welches in der Raumfahrt seit Jahren angewandt
wird, trainiert passiv und angenehm in 10 Minuten ihre Muskeln und Knochen,
und verbessert ihre Koordination.
Muskelaufbau:
Reflektorischer Aufbau der Muskulatur mit Verbesserung
der Maximalkraft, Schnellkraft und Kraftausdauer durch Vibrationsreflexe
der Muskulatur und eine Erhöhung der Blutzirkulation und Sauerstoff-
aufnahme.
Knochenaufbau:
Die Knochendichte nimmt zu, der Knochen wird stabiler,
zum einen durch die direkte Vibration, zum anderen durch indirekte
Belastung über die Muskulatur, und nicht zuletzt durch Beeinflussung
des
Hormonhaushaltes.
Koordinationsverbesserung:
Alle Nervenendigungen an der Muskulatur,
den Gelenken, der Haut etc. werden angeregt. Die Tiefensensibilität
und
das Gleichgewicht werden verbessert.
Indikationen:
- Osteoporose
- Wirbelsäulenbeschwerden
- Kraft-/Leistungsverlust
z.B. nach Verletzungen
- Stressinkontinenz
Ablauf:
Nach Bestimmung Ihrer persönlichen optimalen Frequenz mittels EMG,
die zwischen 20 Hz und 50 Hz liegen kann, stehen Sie für fünf
bis
zehn Vibrationssequenzen von 30 – 90 Sekunden auf der Vibrationsplattform.
Dazwischen folgt jeweils eine Pause von einer Minute. Dieses Training
sollte mindestens zwei Mal die Woche erfolgen, wobei die
Therapiedauer immer individuell und je nach Indikation geplant wird.
Nicht
anzuwenden bei:
- Frischer
Thrombose
- Schwangerschaft
- Gallen-/Nierensteinen
- Akute
Sehnenreizungen
- Künstlicher
Gelenkersatz
- Metallimplantate
z.B. Herzschrittmacher
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