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Bewährtes
- Allgemeine
Orthopädie
- Kinderorthopädie
- Chirotherapie
- Schmerztherapie
- Röntgen
- Ultraschall
einschließlich Säuglingssonographie
- Unfälle
- sportärztliche
Beratung
Allgemeine
Orthopädie und Kinderorthopädie
Als Basisuntersuchungen verwenden wir die klassischen Untersuchungs-
methoden der Orthopädie mit ausführlicher Anamneseerhebung,
körper-
licher Untersuchung und EDV–gestützter Dokumentation. Es werden
alle gängigen konservativen orthopädischen Methoden angewandt.
Bei Kindern achten wir besonders darauf
durch Einsatz strahlenfreier
Diagnosemethoden, wie 3-D-Wirbelsäulenvermessung
und EMG
(Elektromyographie), die Risiken zu minimieren und vor allem eine
Strahlenbelastung zu vermeiden.
Chirotherapie
Die Chirotherapie stellt die Basis aller diagnostischen und therapeutischen
Maßnahmen der gesamten Wirbelsäule, als auch der großen
Gelenke dar.
Schmerztherapie
Zum Einsatz kommen medikamentöse Therapie nach WHO-Stufenschema,
physikalische Therapiemaßnahmen, Infiltrationstherapie (siehe Neural-
therapie, therapeutische Lokalanästhesie), Akupunktur,
Trigger-
punkttherapie, Hochtontherapie,
aktive Einlagen, Chirotherapie.
Digitales Röntgen
Trotz aller modernster Techniken stellt auch heute noch die Röntgen-aufnahme
des Skeletts die Basis der orthopädischen Diagnostik zum Ausschluss
struktureller Veränderungen (Bruch, Entzündung, Verschleißerscheinungen,
Tumor) dar.

Es werden aber nur die absolut notwendigen Röntgenbilder angefertigt,
wobei bei Kindern und Jugendlichen vor allem Wirbelsäulenveränderungen
bevorzugt anhand der Kernspintomographie und der 3-D-Wirbelsäulen-
vermessung diagnostiziert werden.
Ultraschall
Zur Beurteilung von Weichteilveränderungen, insbesondere an den Gelenken,
stellt der Ultraschall ein bewährtes und strahlenfreies Verfahren
dar. Beim Säuglingsscreening zum Ausschluss einer Hüftreifestörung
ist der Ultraschall heute eine unverzichtbare Untersuchungsmethode geworden.

Ultraschallzimmer Praxis Dr. Manfred Liepold
Unfälle
In unserer Praxis werden modernste Verbandsmaterialien sowie Kunststoffgipse
und funktionelle Verbände angelegt.
Sportberatung
„Vorbeugen ist das Zeichen der Zeit“ . Nach langjähriger
sportärztlicher
Erfahrung geben wir Ihnen wertvolle Tipps zu aktuellen Themen, wie Sie
Verletzungen vermeiden, wie Sie gesundheitsorientiert Sport treiben
können und falls doch einmal eine Verletzung aufgetreten ist, Sie
möglichst
rasch Ihre Leistungsfähigkeit wieder erreichen können. Darüber
hinaus hält
Herr Dr. Manfred Liepold regelmäßig als Vereinsarzt der DJK
Eichstätt
Fortbildungen zu aktuellen Themen. Siehe auch unter „Aktuelles“.
LACTAT-LEISTUNGSDIAGNOSTIK
IN DER
PRAXIS VON DR. MED. LIEPOLD
Was ist das Ziel einer Leistungsdiagnostik?
Sowohl
für den Einsteiger, als auch für den leistungsorientierten
Ausdauersportler kann mit dem Lactat-Stufen-Test eine präzisere
Planung und Steuerung des jeweiligen individuellen Trainings erfolgen.
Resultierend aus dem Ergebnis wird der momentane Leistungsstand
ermittelt sowie eine Trainingsoptimierung mit der Festlegung der
individuell optimalen Trainingsbereiche durchgeführt. Für den
Wett-
kampfsportler kann aus dem erfassten Ist-Zustand eine sehr genaue
Zielzeitprognose erstellt werden. Im zeitlichen Verlauf kann auch eine
individuelle Leistungsentwicklung graphisch dargestellt werden.
Für
wen ist eine Leistungsdiagnostik geeignet?
Die
Erstellung einer Leistungsdiagnostik ist für jeden sporttreibenden
Menschen, egal ob Profi oder Hobbysportler, zu empfehlen, da eine
Unterforderung zu keiner befriedigenden Leistungssteigerung sowie
auch eine Überforderung sogar zu einem Leistungsabfall führen
kann.
Darüber hinaus dienen die ermittelten Intensitätsbereiche vor
allem
im Fitness- und Gesundheitssport-Bereich zur Vermeidung von Überlastungen
und deren Folgen.
Wie
oft sollte man sich einer Leistungsdiagnostik unterziehen?
Abhängig
vom Leistungsstand und den sportlichen Ambitionen sollten
jährlich zwischen einem und sechs Leistungstests durchgeführt
werden.
Zwischen zwei Leistungstests sollten aber mindestens, da durch Aus-
dauertraining eine metabolische Anpassung des Körpers erreicht wird,
sechs Wochen liegen.
Was wird beim Leistungstest gemessen?
Die
wichtigsten Messkriterien sind die Herzfrequenz und die Lactat-
konzentration im Blut. Das Lactat (Salz der Milchsäure) entsteht
als
Stoffwechselzwischenprodukt
beim Abbau von Kohlehydraten und fällt
bei vermehrter Sauerstoffschuld im Blut in exponentiellem Verhältnis
zur
Belastungssteigerung an. Die Herzfrequenz und die Lactatwerte werden
in verschiedenen Belastungsstufen ermittelt und geben somit ein genaues
und individuelles Bild des Trainingszustandes wieder.
Damit kann die individuelle anaerobe Schwelle (IANS) für den jeweiligen
Trainingszustand ermittelt werden. Die IANS ist die maximale individuelle
Geschwindigkeit (oder Leistung), bei der sich die Lactatproduktion und
der Lactatabbau gerade noch die Waage halten. Oberhalb der IANS kommt
es zu einer Übersäuerung, die verursacht, dass die Geschwindigkeit
oder
Leistung nur kurze Zeit stabil beibehalten werden kann.
Durch ein systematisches Training, aufbauend auf der IANS, kann schon
nach kurzer Zeit (sechs Wochen) eine deutlich verbesserte Ausdauer
erreicht werden.

Wie läuft ein Leistungstest ab?
Der
Test besteht aus aufeinander folgenden Leistungsstufen. Je nach
Leistungsniveau des einzelnen Sportlers wird nach Ablauf einer
festgelegten Zeit die Leistung um eine bestimmte Stufe am Laufband
(km/h) erhöht. Bei wenig trainierten Personen wird der Test vor dem
erreichen der maximalen Austestung beendet. Am Ende jeder
Leistungsstufe wird am Ohr, nach schmerzfreier Punktion, ein kleiner
Blutstropfen entnommen und die Herzfrequenz dokumentiert. Die
Blutentnahme dient der Lactatanalyse. Der gesamte Leistungstest dauert
etwa 30 – 45 Minuten. Nach dem Test werden die Messwerte in einem
speziellen Programm analysiert und der Sportler erhält ein ausführliches
Messprotokoll mit Trainingsempfehlungen sowie eine ärztliche Beratung.
Was
kann ich aus den Messwerten entnehmen?
Anhand
der belastungsabhängigen ermittelten Herzfrequenzen kennt der
Sportler seine individuellen Trainingsbereiche. Mit Hilfe einer Pulsuhr
kann er die Qualität seines Trainings nach dem Test jederzeit selbst
kontrollieren
und beurteilen. Die IANS gibt Aufschluss über den momentanen
Leistungsstand des Sportlers und kann mit früheren Leistungstests
verglichen werden. Zielzeitberechnungen können mit großer Genauigkeit
vorausbestimmt werden (5000 m – 10000 m – Halbmarathon –
Marathon). Ein Übertraining kann erkannt und vorgebeugt werden. Ergänzend
folgt
eine Energieumsatzberechnung (z.B. zur kontrollierten Gewichtsreduktion).

Was
muss vor dem Test beachtet werden?
- Bei
Gelegenheitssportlern über 35 Jahren ist eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung
(Belastungs-EKG) einzuholen.
-
Absolvieren Sie den Test nur, wenn Sie sich fit fühlen und in den
vergangenen sieben Tagen nicht krank waren.
- Sie
sollten drei Tage vor dem Test keine harten Trainingseinheiten absolviert
haben.
-
Essen Sie am Vortag kohlehydratreiche Nahrung, damit ein geleerter Glykogenspeicher
nicht zu falsch niedrigen Lactatwerten führt. Dennoch keine Fitnessriegel
oder stark zuckerhaltige Getränke
vor dem Test einnehmen!
-
Am Tag des Tests sollten Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen
und ausgeruht den Test antreten.
Kosten:
Da
es sich sowohl um einen sportmedizinischen Test, als auch um eine
ärztliche Beratung handelt, wird gemäß der Gebührenordnung
für Ärzte
(GOÄ) abgerechnet.
Für die Leistungsdiagnostik einschließlich Leistungstests,
Lactatmessung,
Auswertung, Trainingsempfehlung und ärztliche Beratung: 98,17€.
Eine
kleine Leistungsdiagnostik sportartspezifisch vor Ort: ist ab sechs
Personen für 22,30 €/Person nach Absprache und Terminvereinbarung
möglich und beinhaltet die Ruhelactatmessung bzw. Lactat- und
Pulsmessung nach sportartspezifischer Ausbelastung.
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PDF: Leistungstest
Fragebogen
DOWNLOAD PDF:
Einverständniserklärung
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